e-ID Wallets: when compliance requires innovation
Prof. Lokke Moerel
Morrison Foerster
Donnerstag, 8. Oktober · 10:30–11:00 · Saal B · Alltag, Akzeptanz & Inklusion
Immer mehr Menschen handeln für jemand anderen: eine Finanzbetreuerin oder ein Finanzbetreuer für eine Klientin oder einen Klienten, eine pflegende Angehörige für einen Verwandten, eine Bürgerin oder ein Bürger für ein Familienmitglied. Digital ist das oft schwierig. Jeder Dienst hat sein eigenes Verfahren, und wer für jemand anderen handelt, muss immer wieder nachweisen, wer er ist und wozu er berechtigt ist. Anthony Carmoy (France Identité) zeigt, wie französische Bürgerinnen und Bürger mit der France Identité App eine Stimmrechtsvollmacht vollständig digital und landesweit organisieren. Der nächste Schritt: diese Vollmacht als Credential in der Wallet. Wendy van den Eeckhout (City of Nijmegen) zeigt in einer Live-Demo, wie das in der Praxis aussieht. Finanzbetreuerinnen und Finanzbetreuer melden sich bei MijnNijmegen mit einem Nachweis ihrer Berechtigung an und handeln für ihre Klientinnen und Klienten. Wenn die Betreuung endet, läuft der Nachweis automatisch ab. Zwei Länder, ein Prinzip: Stellvertretung als vertrauenswürdiger Nachweis, der mit dem Ende der Berechtigung abläuft. Anschließend diskutieren wir mit dem Publikum die nächsten Schritte, etwa pflegende Angehörige und die grenzüberschreitende Nutzung.
Prof. Lokke Moerel
Morrison Foerster
Anthony Carmoy, Wendy van den Eeckhout, Prof. Dr. Michael Breidung
France Identité · Dresden · City of Nijmegen
Omer Shafiq
Hovi · Sitra